Bridgestone Dueler A/T 001

Testbericht erste Woche

Veröffentlicht am 09.09.2018 von Martin

Nun haben auch meine Liebste Anja und ich, Martin, die Ehre und das Vergnügen, ein Reifenset testen zu dürfen. Es handelt sich hierbei um einen Satz Bridgestone Dueler A/T 001, also um Reifen für Straße und Gelände.

Wir haben einen Mitsubishi L 200 im gesegneten Alter von fast 20 Jahren. Damit fahre ich zur Arbeit (Straße), aber auch im Gelände (Feldwege, Wiesen und Äcker). Anja nutzt ihn meist, wenn sie größere Anschaffungen für den Hof tätigen muss... Sieht lustig aus, wenn sie beim Baumarkt die Verkäufer bittet, ihr beim Einladen zu helfen. Die steuern dann meist auf einen kleinen VW Golf oder Opel zu und Anja nur sagt: „Neee, der Pick-up da!“

Ins Gelände geht es, da wir Pferde haben und besonders im Winter so den Mist aufs Feld der Nachbarn bringen. Und auf die Weide müssen wir bisweilen auch, um Zaunmaterial hinzubringen und Holz holen.

Bislang hatte ich alte Bridgestone Dueler H/T drauf, die für mich nicht unbedingt der Bringer im Gelände waren. Im Alltag kam ich gut mit ihnen durch, aber zwei Mal war der Wagen bis zur Achse weg und trotz Geländeuntersetzung und Allrad ging nichts mehr. Raus kam ich nur mit einem Trecker, der mich abschleppte.




Nun also die neuen Schlappen. Sie wurden letzte Woche aufgezogen. Die neuen Reifen links und die alten sind rechts zu sehen.

Bislang habe ich die Reifen auf der Straße genutzt, auf dem Weg zur Arbeit und wieder nach Hause, jeweils 30 km. Einmal ging‘s aber auch mit Pferden ins Gelände, aber das war eher harmlos. Mit Pferden im Hänger fährt man ja sowieso, als ob rohe Eier im Hänger sind…

Der erste Eindruck:

Die Reifen spürt man kaum, da wackelt nichts, da rüttelt nichts und der Wagen fährt, als wenn er auf Schienen läuft. Und auf der Strecke durch den Wald, wo alle anderen mit 30 km/h lang schleichen (das ist keine Straße, das ist eine teilweise geteerte Ansammlung von Schlaglöchern) kann man locker mit 60 durchziehen. Okay, das ging mit den alten Reifen auch, aber die waren empfindlicher, was die Fahrbahn angeht.




Und, aber das ist rein subjektiv, sie scheinen leiser zu sein. Und das bei gröberem Profil als die alten Reifen. Gott sei Dank wurde ich nicht geblitzt, denn wenn man, wie ich es meist mache, nach Gehör fährt und die Geschwindigkeit über das Rundum-Geräusch einschätzt, ist man schneller als man denkt. Das jetzt aus dem Wageninneren. Denn gestern, das Wetter war zu schön, fuhr ich mit offenen Scheiben und hier hatte ich das Gefühl, die Reifen singen ein wenig lauter. Draußen natürlich. Aber das werde ich noch weiter beobachten. Innen jedenfalls: „Child in Time“ muss nicht mehr so laut gehört werden, dass die Boxen scheppern.

Mal sehen, wie’s im Gelände läuft. Am liebsten, wenn es richtig nass ist und matschig und der Reifen zeigen muss, was er kann.

Also los Petrus, lass es schütten am Wochenende!