Bridgestone LM005

Der Blizzak LM005 macht richtig Spaß im Schnee

Veröffentlicht am 25.01.2021 von Klaus aus Niedernsill/Österreich

Mittlerweile bin ich seit gut einem Monat mit dem Bridgestone Blizzak LM005 unterwegs, die meiste Zeit davon bloß auf trockenen und teils salznassen Straßen. Dies war mit meinen neuen Reifen kein Problem. Aber was macht meiner Meinung nach einen guten Winterreifen aus, außer natürlich bei kalten Temperaturen die Haftung auf der Fahrbahn zu halten?

Natürlich Schnee, Schnee und nochmals Schnee!

Davon hatte ich in den letzten Tagen reichlich und fahre nunmehr seit fünf Tagen pausenlos auf Schneefahrbahn und dies mit einem sehr guten Gefühl. Die täglichen Fahrten zur Arbeit und zum Einkauf machen richtig Spaß, sodass man sich keinerlei Gedanken mehr darüber macht, wie die Verhältnisse draußen sind – man fährt einfach nach Belieben los.

Wie schon in meinen beiden vorangegangenen Berichten hatte ich versucht besonderes Augenmerk auf Bremsungen sowie Kurven und Bergfahrten zu legen. Und wenn man dies nicht mit Übermut versucht gibt es aus meiner Sicht keine Beanstandungen.

Für meinen 3. Testbericht habe ich versucht einen Nachteil des Bridgestone Blizzak LM005 in irgendwelcher Art und Weise zu finden, da, wenn man eigentlich nur Positives schreibt, ich der Meinung bin, dass irgendetwas nicht stimmt. Dieses Vorhaben ist mir leider nicht gelungen, bei den Fahrbahnverhältnissen angepassten Geschwindigkeiten konnte ich nichts Negatives feststellen. Egal ob bergauf, bergab, in schrägen Berg-Kurven oder mit Start-/Stop-Funktion auf steiler Fahrbahn – mit dem Bridgestone Blizzak LM005 macht das Fahren auf Schnee hervorragenden Spaß.

Ich musste sogar ein reales Ausweichmanöver auf der Bundesstraße am Abend bei gerader Schneefahrbahn mit dem Bridgestone Blizzak LM005 bei ca. 70-80 km/h durchstehen. Fast ein jeder Autofahrer kennt das Gefühl, was man verspürt, eine Sekunde bevor es zu spät ist und ein Unfall geschieht. Genau das hatte ich in dem Moment, als plötzlich auf meiner Fahrspur ein Fußgänger im Dunklen bei Schneefall auftauchte. Da denkt man nicht an die Reifen bzw. an die ganze verbaute Technik im Fahrzeug, dafür ist die Zeit zu kurz. Ich riss mein Auto auf die linke Seite, dachte mir noch das war´s und fuhr nach nur einem Schwank mit dem Heck wie durch Gottes Hand in meine Spur zurück. Da hatte ich bzw. der Fußgänger reichlich Glück. Ich wüsste nicht, ob der ganze Vorgang mit meinen alten Reifen so in dieser Art und Weise ausgegangen wäre.